Investieren im Studium

Zugegeben, es klingt attraktiv: Wer sich gerade im Studium befindet, ist meist nicht auf Rosen gebettet. Da ist die Miete, die bei jedem Umzug weiter zu steigen scheint. Das Essen muss auch selbst gekauft werden und dann wollen die besten Freunde am Freitagabend auch noch in die Bar. Wie sieht es also aus, neben dem Studium etwas Geld beiseite zu legen, um dies in ein modernes Produkt wie eine Kryptowährung zu investieren? Wir blicken auf die Vor- und Nachteile.

Investieren im Studium

Erste Welle lang vorbei, doch wann kommt Nummer 2?

Von Kryptowährungen hat wahrscheinlich jeder Student bereits gehört, schließlich handelt es sich um einige der jüngsten Objekte auf dem Finanzmarkt. 2017 war eindeutig das Jahr der Digitalgelder, die sich zum Jahresende beziehungsweise zu Beginn 2018 auf Rekordwerte katapultierten. Verantwortlich dafür waren vor allem die vielen Initial Coin Offerings (ICO), die letztlich auch zum Crash führten. Dieser Crash hält tatsächlich noch immer an und führt aktuell bei den meisten Kryptowährungen zu Marktkapitalisierungen auf dem tiefsten Niveau seit September 2017, bevor der große Hype begann. Während die erste Welle für Investoren also meist sehr erfolgreich verlaufen ist und viele von ihnen die Coins in astronomische Summen umtauschen konnten, waren diejenigen, die zu lange an ihrem Besitz festhielten, weniger erfolgreich.

Dies gilt zumindest, solange wir auf die zweite Welle der Digitalwährungen warten. Wann die kommt, ist allerdings völlig offen, wenn man Experten Glauben schenken möchte. Einige schrieben Kryptowährungen bereits vor dem großen Aufschwung ab, andere tun es jetzt, während Dritte bereits für Anfang 2019 neue Bestwerte voraussehen. Wenn du daran interessiert bist, in Coins zu investieren, dann sei dir dieses Risikos bewusst. Daneben solltest du eine sichere Wallet wie Blockchain Info besitzen, um die gekauften Coins aufzubewahren. Grundsätzlich besteht hier eine hohe Sicherheit, da ein Zugriff aus dem Tor-Netzwerk verweigert werden kann, während die Zwei-Faktor-Autorisierung ebenso ein wichtiges Element darstellt. Augen auf auch bei der Wahl einer Handelsplattform, die besten werden im Internet ausführlich beschrieben und diskutiert.

Kryptowährung Bitcoin Studium

Wo liegen die Vor- und Nachteile der Kryptowährungen?

Die Vorteile, während eines Studiums in Berlin oder München in Bitcoin und Co. zu investieren, liegen auf der Hand. Einerseits befindest du dich am Puls der Zeit und investierst in ein modernes Konzept, das eine große Bedeutung im heutigen Internet der Dinge einnimmt. Wenn du zum richtigen Zeitpunkt investierst, ist es möglich, dir zumindest die Summe für einige Bücher hinzu zu verdienen, was sich schon positiv aufs Budget auswirken würde. Oder immerhin der nächste Whisky Sour in der Studentenbar ist für dich umsonst. Zudem ist der Handel mit Digitalgeldern deutlich sicherer, als es einige klassische Publikationen erscheinen lassen.

Dennoch muss man auch einige Nachteile anführen. Einerseits ist das Risiko eines Investments mit jenem an der Börse vergleichbar, wobei die Coins noch volatiler nach oben und unten schießen. Deshalb solltest du keineswegs einen Betrag investieren, den du dir nicht zu verlieren leisten kannst. Zudem haben nicht alle Kryptowährungen ein perfektes Konzept hinter ihrem Kürzel stehen. Während manche zweifellos einen Mehrwert in der Finanzwelt bieten, sind andere verzichtbar und werden sich früher oder später wieder ins Nichts verabschieden. Ausführliche Recherche ist vor einem Investment daher unabdingbar. Erst dann kann es sinnvoll sein, auch als Student einen Betrag in die Kryptowelt zu investieren.

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Neben dem Studium Geld investieren – geht das?

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