Junges Mädchen zeigt die leeren HosentaschenAls Student gibt es viele Probleme bei der Studienfinanzierung. Seit Jahren steigen die Lebenshaltungskosten für Studenten stetig und müssen bezahlt werden. Darüber hinaus muss man sich auch hin und wieder teure Literatur beschaffen und auch für ein wenig Freizeit sollte noch Geld übrig bleiben. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es zwar in der Theorie viele, doch was kann man tun, wenn das BAföG oder der Nebenverdienst einfach nicht mehr ausreichen? Wir wollen versuchen Euch ein paar Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Studenten finanzielle Hilfe bekommen können.

1. Studienkredit der KfW

Wer mit seinen eigenen finanziellen Mitteln nicht zurechtkommt, kann Hilfe bei der KfW suchen. Hier wird Studenten, die maximal 44 Jahre alt sind ein Kredit gewährt, der von den Konditionen deutlich besser ist, als jeder normale Bankkredit, denn der effektive Zinssatz liegt aktuell bei 3,11% p.a. Damit lässt sich die Finanzierung des Studiums in den meisten Fällen deutlich besser bewerkstelligen, denn man kann monatlich bis zu 650€ von der KfW erhalten und das bis zu 14 Semester lang. Der Kredit wird übrigens unabhängig vom eigenen Einkommen oder dem Einkommen der Eltern gezahlt, so dass auch Studenten die kein BAföG erhalten diesen Studienkredit erhalten können.

2. Das Studentenwerk um Hilfe bitten

Wer als Student trotz BAföG, Nebenverdienst und Studienkredit trotzdem seinen normalen Lebensunterhalt nicht sicherstellen kann, der sollte sich unbedingt an die Finanzberatung des Studentenwerks vor Ort wenden. In extremen finanziellen Notlagen wird Studenten sogar mit einem Darlehen oder einem direkten Zuschuss geholfen. Dafür ist allerdings ein Antrag an das Studentenwerk notwendig, in dem die finanzielle Notlage begründet und belegt wird. Dazu zählen zum Beispiel die Geburt eines Kindes, das drohende Scheitern des Studiums aus finanziellen Gründen oder ungedeckte Krankheitskosten. Die finanziellen Mittel werden in der Regel aus dem Härtefonds bezahlt, in den jeder Student jedes Semester einen kleinen Betrag einzahlt. Weitere Informationen zu diesem Thema findet Ihr direkt bei Eurem Studentenwerk oder online auf www.studentenwerke.de.

3. Lebensversicherung verkaufen

Als wirklich letztes Mittel kann man eine Lebensversicherung, die auf einen selbst ausgestellt ist, bei manchen Anbietern in Zahlung geben oder als Sicherheit für einen Kredit hinterlegen. Natürlich kommt diese Art der finanziellen Hilfe nicht für jeden Studenten in Frage, da nicht jeder eine Lebensversicherung besitzt, aber es bleibt eine Möglichkeit.

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Was können Studenten in einer finanziellen Notlage tun?

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