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Worauf Studenten bei der Auswahl eines Datentarifs achten (sollten)

Auswahl Datentarif Studenten

Unsere heutige Welt ist von einer zunehmenden Vernetzung geprägt, sodass Studenten in der Regel auf Zugang zu mobilem Internet angewiesen sind. Dabei stellt sich zwangsläufig die Frage, wie ein passender Datentarif gefunden werden kann, der genau zu den eigenen Bedürfnissen passt. Da Studenten aufgrund von Vorlesungen und anderen Aktivitäten meist über nicht besonders viel Zeit verfügen, haben wir uns diesem Thema gewidmet und einen Artikel zusammengestellt, der Studenten bei der Entscheidungsfindung unterstützt.

Warum ist die Höhe des Datenvolumens von großer Bedeutung?

Bei der Suche nach einem passenden Datentarif für Studenten wird man mit dem sogenannten Datenvolumen konfrontiert. Hierbei handelt es sich um das Volumen, das Studenten für Aktivitäten im Internet zur Verfügung steht. Je größer dieses ausfällt, desto länger und aktiver können sich Studenten im Netz bewegen. Dabei muss der eigene Konsum berücksichtigt werden, um herauszufinden, wie viel Datenvolumen genau benötigt wird.

Welche Apps verwendet werden, spielt hier eine große Rolle. Ein Tool wie WhatsApp kostet kaum Datenvolumen, während das Ansehen von Videos auf YouTube oder Facebook viel Datenvolumen kostet. Dabei sind soziale Apps von großer Bedeutung für Studenten, da sie sich auf diese Weise mit Kommilitonen austauschen können. Wenn Studenten für ihr Studium auf Videovorlesungen oder Online-Lernplattformen zurückgreifen, kann dies den Verbrauch deutlich erhöhen. Daher müssen Studenten ihr Konsumverhalten auf dem Smartphone analysieren, um die Höhe des benötigten Datenvolumens zu ermitteln.

Falls in der Vergangenheit bereits ein Smartphone mit mobilem Internet verwendet wurde, kann der vergangene Verbrauch an Datenvolumen als Indiz dienen. Einen Tarif mit ausreichend Datenvolumen auszuwählen ist deshalb so wichtig, weil die Internetgeschwindigkeit nach Erreichen des Datenvolumens in der Regel stark gedrosselt wird. Das bedeutet, dass zwar noch Zugang zum Internet besteht, dieses aber äußerst langsam ist. Da mittlerweile aufgrund des häufigen Einsatzes von Cloud-Diensten und Online-Speicher oftmals große Dateien hoch- und heruntergeladen und hierdurch große Mengen an Daten übertragen werden, ist die Auswahl eines Tarifs mit höherem Datenvolumen grundsätzlich empfehlenswert.

Datenvolumen ermitteln Studenten

Den durchschnittlichen Datenverbrauch ermitteln

Es ist entscheidend, den durchschnittlichen Datenverbrauch zu kennen, um einen passenden Datentarif auswählen zu können. Auf diese Weise können Studenten nicht nur unnötige Kosten vermeiden, sondern auch eine unterbrechungsfreie Internetnutzung sicherstellen. Eine einfache Möglichkeit besteht in der Verwendung von Analyse-Tools. Viele Mobilfunkanbieter verfügen über Online-Portale oder Apps, über die Studenten einsehen können, wie viele Daten sie in der Vergangenheit verbraucht haben. Dabei können diese Tools mitunter sogar genau anzeigen, für welche Anwendungen wie viel Datenvolumen aufgebracht wurde, wobei der Verbrauch in verschiedene Bereiche wie Social Media, Web-Browsing und Streaming unterteilt wird.  

Das eigene Nutzungsverhalten analysieren

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Datenvolumen benötigt wird, können Studenten ihr eigenes Nutzungsverhalten hinterfragen. Hierfür müssen sich Studenten die Frage stellen, wie oft sie Videos oder Musik streamen, ob regelmäßig große Dateien hoch- oder heruntergeladen werden und wie oft und intensiv sie die sozialen Medien nutzen. Durch eine kritische Analyse der eigenen Gewohnheiten lässt sich ermitteln, wie hoch der Datentarif ausfallen muss.

Studienaktivitäten berücksichtigen

Bei der Ermittlung des benötigten Datenverbrauchs sollten unbedingt auch studienbezogene Aktivitäten berücksichtigt werden. Hier sind unter anderem das Herunterladen von Vorlesungsunterlagen, die Teilnahme an virtuellen Seminaren sowie die Nutzung von E-Learning-Plattformen zu nennen. Studenten sollten einen Datentarif auswählen, der zu ihren Studienaktivitäten passt.

Durchschnittlichen Datenverbrauch messen

Damit ein repräsentativer Durchschnittswert gebildet werden kann, sollten Studenten ihren Datenverbrauch über einen möglichst langen Zeitraum messen. Ein Monat sollte mindestens als Zeitfenster gewählt werden. Noch besser sind längere Zeiträume, die neben saisonalen Schwankungen auch spezielle Studienphasen beinhalten. Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung bezüglich des erforderlichen Datenvolumens.

Beratung beim Mobilfunkanbieter

Studenten, die sich trotz der vorherigen Tipps immer noch unsicher sind, können sich von ihrem Mobilfunkanbieter beraten lassen. Der Vorteil einer solchen Beratung besteht darin, dass die Kundenservice-Mitarbeiter des jeweiligen Mobilfunkanbieters die individuellen Bedürfnisse des Studenten mit den angebotenen Tarifen abgleichen können. Am besten lassen sich Studenten gleich bei mehreren Anbietern beraten, um erst im Anschluss daran eine Entscheidung zu treffen. Auf diese Weise finden Studenten einen Vertrag, der nicht nur zu den eigenen Bedürfnissen passt, sondern auch die besten Konditionen bietet. Durch dieses Vorgehen ist sichergestellt, dass der gewählte Tarif nicht zu teuer ausfällt.

Faktoren Datentarif Studenten

Worauf gilt es bei der Auswahl eines Tarifs zu achten?

Es gibt viele verschiedene Mobilfunkanbieter, die zusätzlich dazu noch verschiedenste Tarife im Angebot haben. Das führt dazu, dass es viel beschäftigten Studenten schwerfällt, in diesem Markt den Durchblick zu behalten. Dabei sollte keinesfalls ausschließlich auf das Datenvolumen geachtet werden, da neben einem Datentarif zum attraktiven Preis einige andere Aspekte eine wichtige Rolle spielen.

Qualität und Netzabdeckung

Neben dem Datenvolumen ist die Netzabdeckung von großer Bedeutung. Studenten sollten darauf achten, dass der gewählte Anbieter auf ein Netz setzt, das sowohl am Studienort als auch an häufig besuchten Orten zuverlässig arbeitet. Die Qualität des Netzes hat nicht nur auf die Internetgeschwindigkeit Einfluss, sondern auch auf die Verbindungsstabilität.

Individuelle Bedürfnisse berücksichtigen

Studenten haben unterschiedliche Ansprüche, auf die bei der Wahl eines Mobilfunkvertrags geachtet werden sollte. Wer viel telefoniert, sollte eine Flatrate für Gespräche buchen, während eine solche Flatrate für einen Studenten, der lieber per Messenger kommuniziert, eher nicht zu empfehlen ist. Wenn der günstigste Tarif gewählt wird, der den eigenen Anforderungen entspricht, lässt sich viel Geld sparen. Es gibt spezielle Handytarife für Studenten, die mit Rabatten werben und daher über ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen.

Vertragslaufzeit

Auch die Vertragslaufzeit sollte berücksichtigt werden, da diese einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtkosten hat. Eine lange Vertragslaufzeit kann die monatlichen Kosten reduzieren, nimmt Studenten aber einiges an Flexibilität. Wer sich nicht langfristig binden möchte, sollte auf einen Vertrag mit kurzer Laufzeit setzen. Manche Anbieter schließen auch Verträge ab, die monatlich kündbar sind, was eine hohe Flexibilität gewährleistet.

Kundenservice

Dieser Aspekt wird meist vernachlässigt, ist aber ebenfalls wichtig. Bei Fragen oder Problemen sollte der Kundenservice leicht erreichbar sowie kompetent sein. Hierdurch können Studenten im Zweifelsfall jede Menge Zeit sparen, wenn sie schnell Hilfe erhalten. Daher sollte bereits bei der Wahl eines passenden Tarifs auf den Support des Anbieters geachtet werden. Auch die vom Anbieter zur Verfügung gestellten Kommunikationskanäle gilt es zu berücksichtigen.

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