Es ist unstrittig, vor einigen Jahren waren Prepaid-Tarife zwar dahingehend flexibel, dass keine Vertragsbindung bestand, die günstigeren Konditionen erhielten Studenten jedoch, wenn sie sich beim Handyvertrag auf eine Vertragslaufzeit von in der Regel 24 Monaten eingelassen hatten. Verbraucher standen vor der Qual der Wahl und der genauen Analyse des eigenen Telefonieverhaltens. Dieser Sachverhalt gehört aber inzwischen größtenteils der Vergangenheit an.

Prepaid-Tarife bieten ähnliche Vorteile

Der Ehrlichkeit halber muss man sagen, dass Prepaid-Tarife im Vergleich mit Verträgen nach wie vor nicht eins zu eins vergleichbar sind, aber die Unterschiede sind so deutlich, dass man nicht im Kleingedruckten lesen muss. Während es einige Vertragstarife ermöglichen, ohne weitere Kosten frei in alle Netze zu telefonieren, beschränken sich Prepaid-Tarife häufig darauf, dass nur in das Netz des Anbieters ohne oder mit reduzierten Kosten angerufen werden kann. Der Preis für einen Anruf in fremde Netze mit 0,09 Euro pro Minute ist dabei inzwischen fast Standard. Auch bei den Kosten für den Versand einer SMS nehmen sich die Anbieter der Prepaid-Tarife nichts. Hier sind ebenfalls die 0,09 Euro pro SMS fast die Regel. Bei den Datenpaketen für das mobile Internet gibt es allerdings noch deutlichere Unterschiede. Die Kalkulation, ob sich ein laufzeit-gebundener Vertrag oder eine Prepaid-Karte mehr rechnet, lässt sich relativ schnell an Hand der vorliegenden Zahlen ermitteln. Verträge kosten in der Regel 29,95 Euro monatlich. Wie viele SMS man dafür schreiben, wie viele Minuten man dafür telefonieren kann, ist im Kopf zu ermitteln.

Vorsicht bei subventionierten Handys

Ein Handyvertrag für 40 Euro im Monat mit dem neuesten Mittelklasse-Smartphone klingt auf den ersten Blick nicht schlecht. Rechnet man jetzt den Telefonvertrag aus der Gesamtsumme heraus, bleiben in der Regel 10 Euro für das Handy. Der Vertrag läuft über zwei Jahre, macht 240 Euro Kaufpreis für das Telefon. Prepaid-Provider wissen, dass Smartphones gefragt sind, und bieten diese in ihren Online-Shops ebenfalls an. Ein Handy der oben genannten Kategorie für 180 bis 200 Euro. An dieser Stelle wird deutlich, dass Super-Verträg mit Super-Handys mit Vorsicht zu genießen sind. Eine Übersicht über die gesamte Bandbreite der Prepaid-Anbieter in Kombination mit ihren zusätzlichen Leistungen wie Handys, Zusatzoptionen und Wahlfreiheiten findet sich auf verschiedenen Vergleichsplattformen im Internet.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 2.0/5 (1 vote cast)
Prepaid – flexibel statt gebunden, 2.0 out of 5 based on 1 rating
Prepaid – flexibel statt gebunden

Beitragsnavigation


Schreibe einen Kommentar