Jede Studenten-WG organisiert irgendwann mal eine WG-Party, der passende Anlass findet sich immer. Als Partyveranstalter will man natürlich, dass seine Party als die Party des Jahrhunderts bezeichnet wird. Um dieses Prädikat zu verdienen, ist vor allem eine perfekte Organisation wichtig. Gute Vorbereitung ist alles, allerdings bei den Studenten-Partys läuft in der Regel alles nach Murphys Gesetz. Nichtsdestotrotz sollte man auf verschiedene Eventualitäten gut gewappnet sein.

Das häufigste Problem: der Platzmangel

Für eine WG-Party kommen meistens nicht nur die Leute, die eingeladen sind, nicht selten bringen sie ihre Freunde gleich mit. Dann kann es plötzlich dazu kommen, dass die Studentenwohnung aus allen Nähten platzt. Man kann aber trotzdem mit einer Faustformel feststellen, wie viele Gäste auf solche Studenten-Party passen würden, ohne dass die Wohnung platzt. Im Schnitt sollte man pro Gast einen Quadratmeter Wohnfläche berechnen. Dabei müsste man aber bei der Rechnung das Badezimmer und auch durch die Schränke oder Betten zugestellte Flächen abziehen. Ist die WG-Wohnung beispielsweise 60 Quadratmeter groß, sollte man als Partyveranstalter mit nicht mehr als 60 Gästen rechnen. Bei solcher Gästeliste sollte man allerdings nicht zu restriktiv vorgehen, geschätzterweise sagt ein Drittel der geladenen Gäste die Teilnahme an der Party vorher ab. Bei den Einladungen sollte man darauf achten, dass Frauen-Männer-Verhältnis ausgeglichen bleibt. Wenn man davon ausgeht, dass etwa ein Drittel der eingeladenen Gäste nicht erscheint, lädt man eventuell ein paar mehr Leute ein, als rechnerisch reinpassen würden.

Für das leibliche Wohl sorgen

Auch dann, wenn es sich um eine sogenannte Bottleparty handeln sollte, bei der jeder selbst seine Getränke mitbringt, sollten die Gastgeber zumindest für genügend Bier und alkoholfreie Getränke sorgen. Wenn die Gäste dem Gastgeber ein Geschenk machen möchten, können sie günstige Angebote im Internet finden. Bei den Getränken gilt: Es ist immer besser, wenn etwas zurückbleibt, als wenn die Getränke während der Party ausgehen würden. Heutzutage bieten viele Getränkemärkte ihren Kunden den Kauf der Getränke in Kommission an – alle nicht geöffneten Flaschen kann man dann nach der Party bei dem Händler wieder abgeben. Beim Thema Essen weiß man, dass wer satt ist, ist auch glücklich. Die Gastgeber bekochen in den meisten Fällen ihre Gäste gerne, was jedoch bei mehr als zehn Leuten viel Geld und Zeit kosten könnte. Bewährte Speisen für solche Anlässe sind Spaghetti Bolognese oder Chili con Carne, die einfach in der Zubereitung und recht günstig sind. Studenten sind meist keine anspruchsvollen Partygäste. Wenn der Gastgeber die richtigen Rahmenbedingungen für eine Party geschaffen hat, läuft sie dann für gewöhnlich von ganz allein.

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Eine Studenten-WG-Party organisieren: So macht man es richtig

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