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Geld für Studenten: BAföG und Alternativen

Nicht jeder Student verfügt über ein ausreichendes finanzielles Polster, um sich ausnahmslos auf das Studium konzentrieren zu können. Nebenjobs sind eine beliebte, aber auch zeitaufwendige Möglichkeit, um das Studentenleben zu finanzieren. Oftmals jedoch lässt sich genügend Geld dabei nur mit einem großen Arbeitsaufwand verdienen, sodass die Leistung im Studium darunter leidet.

Aus diesem Grund steht allen Studenten die Möglichkeit offen, durch BAföG einen monatlichen Satz von bis zu 584 Euro zu erhalten. Eigentlich ist BAföG die Abkürzung für das Bundesausbildungsförderungsgesetz – und beschreibt nicht etwa die regelmäßigen Zahlungen, wie viele meinen. In der Umgangssprache wird diese Leistung mittlerweile aber meist auch schlicht BAföG genannt.

Anspruch und Förderungssatz

Die Höhe des Förderungssatzes variiert von Student zu Student. Das Kriterium dabei ist nicht hauptsächlich die finanzielle Situation des Studenten selbst, sondern die Höhe des Einkommens der Eltern. Daher ergibt sich in der Praxis oft eine Teilzahlung der Eltern, die dann bis zur Höhe der 584 Euro mit Hilfe von BAföG aufgestockt wird.

Die Gesamtsumme der Forderungen ist auf einen Betrag von 10.000 Euro begrenzt. Der Förderungsbetrag setzt sich aus zwei unterschiedlichen Zahlungen zusammen. Dazu zählt auf der einen Seite der staatliche Zuschuss, der die Hälfte des Betrages ausmacht. Dieser Zuschuss wird später auch nicht zurückgezahlt, es handelt sich also um eine völlig unproblematische finanzielle Stütze. Die andere Hälfte macht ein zinsfreies Darlehen aus. Auch hier wird der Student im Nachhinein keine Probleme haben, denn er hat bis zu 20 Jahre nach Ende des Studiums Zeit, die Summe zurückzuzahlen.

Doch häufig reicht BAföG trotz allem nicht aus. Viele Eltern verfügen nach den Kriterien zwar über ein ausreichend hohes Einkommen, sodass kein oder nur ein geringer Förderungssatz gezahlt wird. Das bedeutet jedoch in der Praxis nicht, dass sie finanziell tatsächlich in der Lage sind, ihr Kind über einen längeren Zeitraum hin mit Geld zu unterstützen.

Erweiterungen und Alternativen zu BAföG

Wenn man kaum Geld durch Eltern und BAföG erhält und auch keinen aufwendigeren Nebenjob annehmen kann, braucht es weitere Alternativen. Speziell Kredite von Banken mit guten Konditionen extra für Studenten können Abhilfe schaffen. Auf https://www.kreditvergleich.net/kredite/studienkredit/ finden (angehende) Studenten eine Übersicht passender Kreditgeber.

Ein Vergleich ist insofern sinnvoll, als dass die Konditionen von Bank zu Bank sehr unterschiedlich ausfallen können. Das bezieht sich nicht nur auf die Zinshöhe, sondern auch auf den größtmöglichen Zahlungszeitraum, Beginn der Rückzahlungen sowie deren endgültige Frist. Das wohl beste Angebot bietet die KfW, da hier die Rückzahldauer mit Abstand am höchsten ist und sich das Geld, daher meist günstig zurück bezahlen lässt, sobald man ein festes Einkommen hat.

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