Nach Angaben des statistischen Bundesamtes lag die Zahl der Studierenden im Wintersemester 2010/2011 so hoch wie nie zuvor. Insgesamt waren an deutschen Hochschulen rund 2,218 Millionen Menschen eingeschrieben. Damit lag die Zahl knapp 100.000 über dem alten Rekordstand aus dem Vorjahr.

Als Ursache nannten die Statistiker den seit längerer Zeit anhaltenden Trend zur höheren Qualifizierung. In den zurückliegenden Jahren hat die Zahl der Studierenden kontinuierlich um ca. 4% pro Jahr zugenommen.

Auch die Anzahl der Studienanfänger hat im letzten Wintersemester ein Rekordhoch erreicht. Es nahmen an allen deutschen Hochschulen zusammen 444.700 Menschen ein Studium auf.

Im Rahmen der Untersuchung kamen auch noch weitere interessante Zahlen ans Licht. So sind BWL und Maschinenbau die mit Abstand meist gewählten Fächer bei einer Hochschulausbildung. BWL liegt dabei an der Spitze, was nicht weiter überraschend sein dürfte. Das Durchschnittsalter aller Studenten liegt laut der Untersuchung bei 25,3 Jahren.

Auch die beliebtesten bzw. meist besuchten Unis wurde vorgestellt. Dabei gab es folgende Rangfolge:

1. Die Fernuniversität Hagen mit insgesamt 62.900 Studierenden
2. Die Ludwig-Maximilians-Universität mit 43.800 eingeschrieben Studenten
3. Die Universität Köln mit 42.100 Studenten

Außerdem wird für dieses Wintersemester ein weiterer deutlicher Anstieg prognostiziert. Dies wird auf Grund der ersten Doppelabiturjahrgänge und dem Wegfall der Wehrpflicht bzw. des Zivildienstes kaum zu umgehen sein.

Mehr Informationen gibt es auf der Webseite des statistischen Bundesamtes.

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Neuer Rekord bei der Anzahl der Studierenden

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