Knapp bei Kasse?

Das studentische Leben hält so manche Situation bereit, die den Kontostand empfindlich schrumpfen lässt. Das fängt schon bei den ganz normalen Ausgaben an, die ein Studium so mit sich bringt: Der halbjährliche Semesterbeitrag etwa oder die Anschaffungskosten für Bücher und Reader. Wenn dann noch weitere Kosten wie ein Auslandssemester, die Kaution für eine neue Wohnung, der neue Laptop oder die Nebenkostenabrechnung dazukommen, dann kann es schnell eng werden. Unweigerlich kommt dann die Frage auf: Was kann ich tun, um an Geld zu kommen und all die Kosten zu bezahlen? Wir verschaffen euch einen Überblick, welche Möglichkeiten sich bieten.

Dauerhafter Geldfluss: Bafög, Wohngeld und Nebenjob

Bafoeg Rueckzahlung
© Gabi Eder / pixelio.de

Damit es gar nicht erst zum finanziellen Notstand kommt, ist eine regelmäßige Geldzufuhr extrem wichtig. Viele Studenten nutzen dafür das Bafög: Es bringt zwar einigen bürokratischen Aufwand mit sich, dafür ist dann aber auch monatelang der Geldfluss gesichert – und das, ohne zwingend arbeiten zu müssen. Die Studienleistungen müssen allerdings stimmen, sonst könnte das Bafög gestrichen werden! Eine weitere Möglichkeit ist das Wohngeld, das auch jene nutzen können, die (etwa wegen unzureichender Leistungen) kein Bafög beziehen können. Die Beträge sind zwar etwas kleiner als beim Bafög, doch dafür muss das Wohngeld nicht zurückgezahlt werden. Um es zu erhalten, darf allerdings eine gewisse Einkommensgrenze nicht unter- oder überschritten werden. Nicht zuletzt gibt es natürlich auch den ganz klassischen Nebenjob. Zwar bedeutet er einen zeitlichen Mehraufwand – dafür bietet er aber auch mehr Unabhängigkeit und die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln! Um die Vereinbarkeit mit dem Studium muss sich allerdings niemand Sorgen machen, denn Studentenjobs sind üblicherweise flexibel gestaltet und können dem Stundenplan angepasst werden.

Weitere Geldquellen: Stipendien und Studienkredite

Eine weitere Option sind Studienkredite – diese werden oft über eine Dauer von bis zu 14 Semestern ausgezahlt und müssen danach gegen vergleichsweise geringe Zinsen wieder zurückgezahlt werden. Für jene, die weder Bafög noch Wohngeld kriegen, können solche Kredite eine echte Alternative sein. Wer mit besonders guten Noten oder einem hohen gesellschaftlichen Engagement glänzen kann, der sollte auch unbedingt über ein Stipendium nachdenken. Mittlerweile gibt es eine große Vielfalt von Stipendien für die verschiedensten Zielgruppen, die ihre Schützlinge mit finanziellen und materiellen Zuwendungen unterstützen!

Geldspritzen für Notfälle: Kleinkredite und andere Leihgaben

Müssen in kurzer Zeit große Finanzlöcher gestopft werden, sind manchmal drastischere Maßnahmen nötig. Eine Möglichkeit dafür sind Kleinkredite. Sie versprechen schnelle Linderung der Finanznöte, müssen aber natürlich zurückgezahlt werden. Außerdem werden Kleinkredite nur unter bestimmten Bedingungen (etwa einer Bürgschaft der Eltern) vergeben. Wer das nicht bieten kann, sollte sich einfach Geld von Familie oder Freunden leihen – das ist dann auch zinsfrei. Wer diese Optionen nicht hat, hat die Möglichkeit einen Kleinkredit z. B. bei Vexcash aufzunehmen. Hier ist eine Bürgschaft nicht notwendig und auch Studenten haben bei einem regelmäßigen Einkommen (etwa durch einen Nebenjob) die Möglichkeit einen Kredit zu erhalten.

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Knapp bei Kasse! Und nun?

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